Rekorde


Stand: Juni 2009 

 

Schnellster Aufschlag in einem offiziellen Turnierspiel – Herren
 249,4 km/h von Andy Roddick (USA) am 24. September 2004 im Family Circle Tennis Center von Charleston (South Carolina)/USA im ersten Match des Daviscup-Halbfinals gegen den Weißrussen Wladimir Woltschkow. Die USA gewannen letztlich mit 4:0.
Schnellster Aufschlag in einem offiziellen Turnierspiel – Damen
209 km/h von Venus Williams (USA) am 5. Juli 2008 im Finale von Wimbledon gegen ihre Schwester Serena Williams (USA).
Kürzestes Match bei einem Grand-Slam-Finale
Steffi Graf siegte im Finale der French Open am 4. Juni 1988 gegen die Nummer 13 der Setzliste, die 17-jährige Natallja Swerawa (auch Natasha Zvereva) in 34 Minuten 6:0 6:0.
Längstes Match in der Grand-Slam-Geschichte
Das bislang längste Spiel in einem Grand-Slam-Turnier bestritten Fabrice Santoro und Arnaud Clément (beide FRA) bei den French Open 2004. Die Spieldauer bis zum Sieg (6:4, 6:3, 6:7 (5:7), 3:6, und 16:14) von Santoro betrug, über zwei Tage (24./25. Mai) verteilt, 6 Stunden und 33 Minuten. Allein der entscheidende fünfte Satz dauerte 172 Minuten.
Längster Entscheidungssatz in der Grand-Slam-Geschichte
23:21; Mark Knowles/Daniel Nestor gewannen im Viertelfinale von Wimbledon 2006 gegen Simon Aspelin/Todd Perry den entscheidenden fünften Satz nach 193 Minuten mit diesem Ergebnis.
Längster Tie-Break
26:24, am 1. Juli 1985 in Wimbledon im Doppel zwischen Jan Gunnarsson/Michael Mortensen und Rod Frawley/Victor Pecci. Das Match endete 6:3, 6:4, 3:6, 7:6.
Längstes Spiel – Herren
31 Minuten; zwischen Anthony Fawcett (RHO) und Keith Glass (UK) am 26. Mai 1975; Das Spiel durchlief 37-mal Einstand.
Längstes Spiel – Damen
52 Minuten; zwischen Noelle van Lottum und Sandra Begijn am 12. Februar 1984 in Ede (NL).
 
 
 
Längster Ballwechsel – Damen
29 Minuten; Vicky Nelson und Jean Hepner spielten den Ball im Oktober 1984 in Richmond (Virginia)/USA 643 mal über das Netz. Das Match dauerte 6 Stunden und 22 Minuten, der Tie-Break 1 Stunde und 47 Minuten.
Größte Anzahl Asse in einem Match
55 Stück – Dies gelang dem Kroaten Ivo Karlovic in der Erstrundenpartie gegen Lleyton Hewitt bei den French Open 2009. Damit übertraf Karlovic trotz einer Niederlage den bislang von Joachim Johansson (Schweden) im Achtelfinale der Australian Open 2005 gegen Andre Agassi (USA) und ihm selbst am 21. Juni 2005 gegen den Italiener Daniele Bracciali in der ersten Runde von Wimbledon aufgestellten Rekord von 51 Assen.
Die meisten Asse pro Saison
schlug 1996 der kroatische Linkshänder Goran Ivanisevic – 1.477. Die Assstatistik wird seit 1991 geführt. Seit dieser Zeit schafften es außer dem Kroaten, dem das Kunststück übrigens dreimal gelang, nur Ivo Karlovic (1.318 im Jahr 2007), Andy Roddick (1.017 im Jahr 2004) und Pete Sampras (1.011 im Jahr 1993) über 1.000 Asse zu servieren.
Die meisten Doppelfehler in einem Match
servierte der Schweizer Marc Rosset. Bei seinem 5:47 Std. andauernden Davis-Cup-Match gegen den Franzosen Arnaud Clement im Viertelfinale 2001 unterliefen ihm bei 48 Assen auch 30 Doppelfehler. Rosset verlor das Spiel mit 3:6, 6:3, 6:7(4), 7:6(6), 13:15.
Besucherrekord Grand-Slam-Turnier
60.669 Zuschauer besuchten am Samstag, dem 22. Januar 2005 den Melbourne Park, den Austragungsort der Australian Open.
Zuschauerrekord Einzelmatch
27.200 Zuschauer erlebten am 5. Dezember 2004 das Davis-Cup-Endspiel zwischen dem Spanier Carlos Moya und dem Kontrahenten aus den USA Andy Roddick. Noch nie hatten so viele Menschen wie in dem an allen drei Tagen ausverkauften La Cartuja Olympic Stadium von Sevilla ein offizielles Tennisspiel miterlebt. Der alte Zuschauerrekord datierte aus dem Jahr 1954, als 25.578 Zuschauer in Sydney das Duell zwischen Gastgeber Australien und den USA verfolgten.
Finalsiege in Folge (Herren)
Roger Federer gewann 24 Finals auf der ATP-Tour in Folge. Seine letzte Niederlage hatte er beim Finale in Gstaad 2003 gegen den Tschechen Jiri Novak kassiert und dann kein Endspiel mehr verloren bis zum Masters-Cup 2005, wo ihn der Argentinier David Nalbandian bezwingen konnte. Die alte Bestmarke hatten der US-Amerikaner John McEnroe und der Schwede Björn Borg gehalten, die 12 Endspiele in Serie gewinnen konnten. Diese Rekordmarke wurde von Federer bereits mit seinem Sieg beim Masters-Cup 2004 übertroffen.
 
Grand-Slam-Finale in Folge (Herren)
Roger Federer ist der erste Spieler der Profi-Ära, der das Finale von zehn Grand-Slam-Turnieren in Folge (Wimbledon 2005 bis zu den US Open 2007) erreicht hat.
Grand-Slam-Finale in Folge (Damen)
Steffi Graf ist die erste Spielerin der Profi-Ära, die das Finale von dreizehn Grand-Slam-Turnieren in Folge (French Open 1987 bis French Open 1990) erreicht hat.
Beste Jahres-Matchbilanz
86:1 – Diese Bilanz hatte Martina Navrátilová im Jahr 1983. Die Niederlage erlitt sie gegen Kathy Horvath (damals Weltranglistenposition 33) mit 6:4, 0:6, 6:3 in der vierten Runde der French Open im Mai 1983.
Bei den Herren war es John McEnroe, der 1984 eine Bilanz von 82:3 erzielte.
 
Siegesserien (Herren) Anzahl der Siege
46           Guillermo Vilas               1977
44           Ivan Lendl          1981–1982
42           John McEnroe  1984
41           Roger Federer 2006–2007
41           Björn Borg          1979–1980
35           Roger Federer 2005
35           Björn Borg          1978
35           Thomas Muster               1995
32           Rafael Nadal     2008
29           Pete Sampras  1994
Siegesserien auf Sand (Herren) Anzahl der Siege
81           Rafael Nadal     April 2005 – Mai 2007
53           Guillermo Vilas               Mai – September 1977
46           Björn Borg          Oktober 1977 – Mai 1979
40           Thomas Muster               Februar – Juni 1995
38           Thomas Muster               August 1995 – April 1996
38           Ilie Nastase       Mai-Oktober 1973
Siegesserien auf Rasen (Herren) Anzahl der Siege
65           Roger Federer 2003–2008
41           Björn Borg          Juni 1976 – Juni 1981
23           John McEnroe  1980–1982
23           Pete Sampras  1998–2000
23           Pete Sampras  1994–1996
22           Jimmy Connors                1982–1983
16           Boris Becker      1985–1986
Siegesserien auf Hartplatz (Herren) Anzahl der Siege
56           Roger Federer 2005–2006
36           Roger Federer 2006–2007
34           Pete Sampras  1994
34           Pete Sampras  1996–1997
31           Ivan Lendl          1985–1986
29           John McEnroe  1984–1985
27           Roger Federer 2004–2005
26           Andre Agassi     1995
Siegesserien auf Teppich (Herren) Anzahl der Siege
75           John McEnroe  1983–1985
 
Längster Weltranglistenerster total – Herren
Pete Sampras (USA) war 286 Wochen die Nummer 1 der Weltrangliste. Damit löste er 1999 Ivan Lendl (CZ) ab, der 270 Wochen auf Rang 1 war.
Längster Weltranglistenerster in Folge – Herren
Roger Federer (SUI) führte die Weltrangliste 237 Wochen an – zwischen dem 2. Februar 2004 und dem 17. August 2008.
Längste Weltranglistenerste total wie auch in Folge – Damen
Steffi Graf (GER) hielt die erste Weltranglistenposition 377 Wochen lang, davon vom 17. August 1987 bis zum 10. März 1991 186 Wochen in Folge.
Längste Zeit in den Top Ten
Bei den Herren waren es Jimmy Connors (1976–1988) und Ivan Lendl (1980–1992). Bei den Damen hält mit 19 Jahren (1976–1994) Martina Navrátilová den Rekord.
 
Höchste Preisgeldsumme – Herren
Roger Federer (SUI) hat in seiner Karriere von 1998 bis jetzt 45,318,757 US-Dollar an Preisgeld gewonnen.
Höchste Preisgeldsumme – Damen
Serena Williams (USA) hat in ihrer Karriere von 1995 bis jetzt 23,517,642 US-Dollar an Preisgeld gewonnen.
 
Golden Slam (alle 4 Grand-Slam-Turniere und Olympia-Gold im selben Jahr)
Steffi Graf (1988)
 
Grand-Slam-Gewinner im Einzel (alle 4 Grand-Slam-Turniere im selben Jahr)
    1. Don Budge (1938)
    2. Maureen Connolly (1953)
    3. Rod Laver (1962 und 1969)
    4. Margaret Smith Court (1970)
    5. Steffi Graf (1988)
Meiste Grand-Slam-Einzeltitel – Herren
    1. Pete Sampras (14)
    1. Roger Federer (14)
    3. Roy Emerson (12)
    4. Rod Laver (11)
    4. Björn Borg (11)
    .. Jimmy Connors (8)
    .. Andre Agassi (8)
    .. Ivan Lendl (8)
    .. John McEnroe (7)
    .. Mats Wilander (7)
    .. Boris Becker (6)
    .. Stefan Edberg (6)
    .. Rafael Nadal (6)
Meiste Grand-Slam-Einzeltitel – Damen
    1. Margaret Smith Court (24)
    2. Steffi Graf (22)
    3. Helen Wills Moody (19)
    4. Martina Navrátilová (18)
    5. Chris Evert (18)
Meiste Einzeltitel – Herren
    1. Jimmy Connors (108)
    2. Ivan Lendl (94)
    3. John McEnroe (77)
    4. Pete Sampras (64)
    5. Björn Borg/Guillermo Vilas (62)
    6. Andre Agassi (60)
    7. Roger Federer (59)
    .. Boris Becker (49)
    .. Thomas Muster (44)
    .. Stefan Edberg (42)
Meiste Einzeltitel – Damen
    1. Martina Navrátilová (167)
    2. Chris Evert (154)
    3. Steffi Graf (107)
    4. Margaret Smith Court (92)
    5. Billie Jean King (67)
    -. Monica Seles (53)
Meiste Einzel- und Doppeltitel – Herren
    1. John McEnroe (152)
    2. Jimmy Connors (128)
    3. Ilie Nastase (108)
    4. Tom Okker (108)
    5. Stan Smith (100)
Meiste Einzel- und Doppeltitel – Damen
    1. Martina Navrátilová (329)
    2. Chris Evert (189)
    3. Billie Jean King (168)
    4. Margaret Smith Court (127)
    5. Rosie Casals (123)

(Quelle: Wikipedia)